Elf Jahre Gemeindepfarrer in St. Petersburg. Wie ich die russische Zivilgesellschaft erlebte.

23.​02.​2026 um Uhr

Ein Abend im Rahmen der Ausstellung: 

366. Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch

 

Vortrag und Gespräch mit Pfarrer Michael Schwarzkopf am Vorabend des vierten Jahrestages des Überfalls Russlands auf die Ukraine: 

 

Elf Jahre lang – von 2013 bis 2024 – war Michael Schwarzkopf Pfarrer für Christinnen und Christen Lutherischen Bekenntnisses im Europäi­schen Teil Russlands. Zentrale Kirche war St. Petri in St. Petersburg, ein eindrucksvolles Zeugnis der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sie wurde mit der Oktoberrevo­lution verstaatlicht und diente bis zu Gorbatschows Präsidentschaft als Schwimm­halle, bevor sie 1997 neu geweiht wurde. Michael Schwarzkopf erlebte die gesellschaftlichen Umbrüche und Ver­änderungen nicht nur als Gemeindepfarrer in der europäischsten Stadt sowie in der Provinz Russlands; sondern auch als Bürger mit deutschem Pass. Seinen Dienst in Russland beendete er im September 2024, ein Jahr vor dem Ende seines Vertrags als Auslandspfarrer. Jetzt ist der gebürtige Thüringer Pfarrer in der Erfurter Südost-Gemeinde. Er berichtet von seinen Erlebnissen in Russland. Der Abend ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung: „366. Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch.“

 
Foto zur Veranstaltung

Foto zur Veranstaltung

 

Veranstalter

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99084 Erfurt

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